Prozess um versuchten Mord in Rosenheim – Bilanz des ersten Tages

Gericht

Der erste Prozesstag um einen versuchten Mord in Rosenheim ist am Landgericht Traunstein zu Ende gegangen. Vor Gericht wurden heute unter anderem die Schwester der Geschädigten, sowie der Angeklagte selbst gehört. Der Angeklagte gab an, dass er sich von seiner von ihm getrennt lebenden Frau verletzt gefühlt hatte, Deswegen wollte er sie verletzen.

Töten wollte er sie jedoch nicht. Die Schwester der Geschädigten berichtet von Aggressionen und Streits in der Beziehung, deswegen habe ihre Schwester die Handynummer gewechselt und das Türschloß ihrer Wohnung ausgetauscht. Außerdem gab es zuvor bereits ein polizeiliches Kontaktverbot. Der Angeklagte soll seine von ihm getrennt lebende Frau im Februar in ihrer eigenen Wohnung angegriffen haben, die Tat hatte er teils mit dem Handy gefilmt. Der Prozess wird kommenden Montag fortgesetzt.