Prozess um Inndamm-Vergewaltigung startet

Justitia neu

Er soll in Rosenheim und München zwei Joggerinnen vergewaltigt haben – dafür steht ein Mann ab heute vor dem Landgericht München I. Der Fall am Rosenheimer Inndamm ereignete sich im November 2015.

Ein Mann griff eine Joggerin von hinten an, zerrte sie in ein Waldstück und verging sich an ihr. Etwa ein Jahr später kam es im Englischen Garten in München zu einem ähnlichen Fall. Auch dort wurde eine Joggerin missbraucht. DNA-Untersuchungen bestätigten, dass es sich bei beiden Vergewaltigungen um den selben Täter handeln musste. Umfangreiche Ermittlungen der Polizei führten schließlich zu einem 28-jährigen Türken. Er wurde vor einem Jahr festgenommen. Seit dem sitzt er in Untersuchungshaft. Die Strafkammer hat zwölf Verhandlungstermine angesetzt. Das Urteil soll Mitte Mai fallen.