Prozess gegen Wahlleiter in Kufstein vertagt

Wahl Symbolbild 3

Er soll Wahlkarten zu früh geöffnet haben – der Prozess gegen den stellvertretenden Bezirkswahlleiter von Kufstein deswegen wurde nochmal vertagt.

Der Grund: eine Zeugin war nicht erschienen. Laut Tiroler Tageszeitung wird der nächste Termin jetzt am 8. November sein. Ihm wird vorgeworfen einen Tag nach der Bundespräsidenten-Stichwahl schon um 8 Uhr mit dem Schlitzen der Wahlkarten angefangen zu haben. Er selbst bezeichnete als Vorbereitung für die Auszählung. Insgesamt wurden so 1.500 Wahlkarten aufgeschlitzt. Auch der Bezirkswahlleiter Christoph Platzgummer ist wegen des Falles angeklagt. Ihm wird falsche Beurkundung und Beglaubigung vorgeworfen. Er hatte das Vorgehen genehmigt, obwohl er selbst angibt, nicht genau Einsicht genommen zu haben. Er sehe in dem Handeln aber auch nichts Falsches.