Prozess gegen Trachtenschneider hat begonnen

Justitia 2

Er war mal der Liebling der Münchner Modeszene. Jetzt wird einem Trachtenschneider aus dem Landkreis Rosenheim der Prozess gemacht. Er muss sich seit gestern vor dem Landgericht München wegen Drogenhandels verantworten.Der 37-jährige soll mit der Droge Crystal gedealt haben. Insgesamt 170 Gramm davon wurden in seiner Wohnung gefunden. Zum Prozessauftakt gestern gab der Designer die Vorwürfe zu. Er sei mehrmals nach Tschechien gefahren und habe dort Drogen gekauft. Einen Teil davon habe er selber konsumiert, den Rest verkauft. Als Grund für seine Drogensucht gab er den Stress in der Arbeit an. Zum Schluss habe er bis zu acht Gramm pro Woche konsumiert, so der Angeklagte. Allerdings bestritt er auch durch den Verkauf der Drogen ein Geschäft gemacht zu haben. Trotzdem unterstellt ihm die Staatsanwaltschaft „gewerbsmäßigen Handel“. Dafür liegt die Mindeststrafe bei zwei Jahren. Das Urteil ist für den 17. September geplant.