Prozess gegen mutmaßlichen Millionenbetrüger geht weiter

Justizia 2

Am Landgericht Traunstein wird heute ein Prozess gegen einen 52-jährigen Unternehmer mit Firmensitz in Rosenheim fortgesetzt. Ihm wird vorgeworfen, den Staat um knapp 1,5 Millionen Euro betrogen zu haben.

Der Prozess zieht sich seit Oktober. Der Angeklagte machte bisher von seinem Schweigerecht gebrauch. Mehrere ehemalige Angestellte von ihm sagten bisher aus, dass sie nie Schwarzgeld erhalten hätten. Die Überstunden hätten sie freiwillig oder für geringen Lohn gemacht. Diese Aussagen stehen im Gegensatz zu den Ermittlungen des Rosenheimer Zolls. Der Prozess zieht sich vermutlich noch bis März.