Prozess gegen „falsche Polizisten“ geht weiter

Justizia 1

Am Landgericht Traunstein geht heute der Prozess gegen drei mutmaßliche Betrüger weiter. Sie sollen sich als falsche Polizisten ausgegeben haben und so in Oberbayern rund 800.000 Euro erbeutet haben, einen Teil davon auch in Rosenheim.

Am ersten Prozesstag legte die Staatsanwaltschaft die Vorschläge für die Strafspannen vor. Demnach soll es Haftstrafen zwischen knapp drei und achteinhalb Jahren geben, je nachdem wie sehr die Angeklagten an den Taten beteiligt waren. Meistens waren die drei als Abholer des Geldes tätig, aber sie gaben sich auch telefonisch als falsche Polizisten aus. Alle hätten eigentlich ordentliche Berufe erlernt, zum Teil studiert. Vor den Taten waren sie allerdings arbeitslos oder hatten hohe Schulden.