Präsident der Hells Angels Rosenheim wegen Zwangsprostitution verurteilt

Hells Angels Motorradrocker

Der Präsident der Hells Angels Rosenheim ist zu einer Haftstrafe von einem Jahr und 8 Monaten ohne Bewährung wegen Zwangsprostitution verurteilt worden. Er hatte eine ledige junge Mutter mehrfach dazu bewegt, sich zu prostituieren. Die Einnahmen von rund 40.000 Euro aus drei Monaten behielt er um seinen Lebensstil und den seiner Lebensgefährtin zu finanzieren.

Der Mann wurde im September vergangenen Jahres festgenommen. Das Urteil ist rechtskräftig. Das Urteil kann als Signal gesehen werden, dass Zwangsprostitution auch dann Vorliegen kann, wenn die Geschädigte nicht mit Gewalt gezwungen wurde, so das bayerische Landeskriminalamt.