Planungen zu möglichem A8-Ausbau nach Bernau stagnieren

Autobahn

Bei den Planungen zum Ausbau der A8 zwischen dem Chiemsee und der Landesgrenze geht momentan recht wenig weiter.

Nach wie vor können sich der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestags und das Verkehrsministerium nicht einigen. Der Rechnungsprüfungsausschuss hätte bei seiner Sitzung am kommenden Freitag eigentlich darüber abstimmen sollen, ob das Ministerium zur Offenlegung seiner Berechnungsgrundlage aufgefordert werden sollte. Der Tagesordnungspunkt wurde gestern aber kurzerhand gestrichen und auf März verschoben. Aus internen Kreisen ist zu hören, dass die Union befürchtet, die SPD könnte für die Aufforderung ans Ministerium stimmen. Zwei Mal wurde die A8 im Rechnungsprüfungsausschuss behandelt. Zweimal forderten die Abgeordneten den Verkehrsminister auf, nachzurechnen, ob wirklich der große Ausbau notwendig ist. Das Verkehrsministerium bleibt im Bericht an den Ausschuss dabei: Es braucht 6 Fahrspuren plus 2 Standspuren. Auf welcher Grundlage das berechnet wurde, darüber gibt es bisher keine Informationen.