Plädoyers wurden verlesen

landgericht traunstein 3c06

Die Plädoyers im Prozess um den Leichenfund vom Schnaitsee sind verlesen worden. Die Staatsanwaltschaft fordert neun Jahre Haft. Die beiden Verteidiger setzt ein geringeres Strafmaß an.

Sie plädieren auf fünf Jahre Haft. Beide Seiten sind sich einig das es sich um Totschlag handelt. Zu beachten sei laut Verteidigung, dass der Angeklagte nicht voll schuldfähig sei. Er würde unter einer Psychose leiden. Seit mehreren Monaten steht ein 21-jähriger vor Gericht. Er soll seine eigene Mutter umgebracht und anschließend in einem Waldstück bei Schnaitsee vergraben haben. Zahlreiche Zeugen belasteten ihn. Unter anderem sagte sein Stiefvater aus, dass das Verhältnis zwischen Sohn und Mutter zerrüttet war. Das Urteil ist für nächsten Freitag geplant.