Plädoyers im Prozess um Inndammvergewaltigung

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Im Prozess um eine brutale Vergewaltigung am Rosenheimer Inndamm hat der Angeklagte sein Schweigen gebrochen. Vor dem Landgericht München I ließ der Türke gestern von seinem Anwalt eine Erklärung verlesen.

Darin gab er sowohl die Tat in Rosenheim, als auch die Vergewaltigung einer Joggerin im Englischen Garten in München zu. Er habe wegen der Vergewaltigungen schreckliche Gewissensbisse, heißt es in der Erklärung. Gestern wurden außerdem die Plädoyers gehalten. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die Verteidigung plädierte auf eine Haftstrafe von nicht mehr als neun Jahren. Das Urteil soll nächste Woche verkündet werden.