Opfer fordert 25.000 Euro

Justitia 3

Am Landgericht Traunstein wird seit dem Morgen der Prozess um die Schüsse auf eine Frau am Rosenheimer Salinplatz fortgesetzt. Die Tat könnte den Angeklagten auch finanziell teuer zu stehen kommen.

Die Anwältin des Opfers forderte heute ein Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro, berichtet chiemgau24.de. Zudem wurde ein Brief des Mannes an die beste Freundin der Frau verlesen. Darin wird der Angeklagte folgendermaßen zitiert: Die Frist des Redens ist abgelaufen, es wird Zeit alles zu Ende zu bringen. Ich möchte mein Geld zurück oder ich werde der Familie das nehmen, was ihnen am Wichtigsten ist. Der Mann hatte die Tochter seiner ehemaligen Lebensgefährtin auf offener Straße niedergeschossen. Offenbar ging es bei der Tat um Geld, dass er von seiner Ex zurückhaben wollte.