Österreicher nach Verkehrsunfall mit Reisebus verurteilt

Weil er einen Rosenheimer Reisebus auf der Inntalautobahn zur Notbremsung gezwungen hat, ist ein Außendienstler aus Österreich am Amtsgericht Rosenheim zu einer 8100 Euro-Strafzahlung und einem zehnmonatigem Fahrverbot in Deutschland verurteilt worden.

Am 29. November befand er sich laut OVB mit seinem Auto hinter dem Doppeldeckerbus auf der linken Spur. Der Busfahrer war vor ihm gerade dabei, an einem LKW vorbeizuziehen. Der Österreicher überholte den Konvoi daraufhin auf der rechten Spur und scherte wieder vor dem Bus ein. Trotz einer Notbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Eine Buspassagierin auf der Toilette wurde dabei leicht verletzt.