Nach Vergewaltigung am Mangfalldamm: Noch immer keine heiße Täterspur

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Knapp zwei Wochen nach der brutalen Vergewaltigung einer 21-jährigen am Rosenheimer Mangfalldamm gibt es noch weiter noch keine heiße Spur des Täters. Die Ermittler haben den Weg des Opfers rekonstruiert und veröffentlicht. Mit wenig Resonanz aus der Bevölkerung.

Wie uns das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Nachfrage mitteilte, habe es bisher bedauerlicherweise nur wenige und wenig aufschlussreiche Rückmeldungen gegeben. Und das, obwohl in der Tatzeit von Samstag auf Sonntag zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr diverse Nachtschwärmer im Bereich des Max-Josef-Platzes, des Bahnhofs und des Tatorts Mangfalldamms unterwegs gewesen sein müssten. Für die 13-köpfige Ermittlungsgruppe „Mangfalldamm“ bedeutet das, dass sie nun weiterhin den anderen Sachbeweisen nachgeht. Konkret sind das Datenspuren und Gegenstände. Davon gebe es noch viele zu untersuchen. Da Vergewaltigung ein schweres Verbrechen ist, kämen alle rechtlich erlaubten Ermittlungsmethoden zum Einsatz, so ein Sprecher. Umso wichtiger seien aber weiterhin die Hinweise von Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen, Gegenständen oder Umständen machen können. Wem ist beispielsweise das Fahrrad des Opfers aufgefallen?