Nach Vergewaltigung am Mangfalldamm: Neue Spuren werden ausgewertet – weiter Zeugen gesucht

hacker-1725256 640

Die 13-köpfige Ermittlungsgruppe des Polzeipräsidiums Oberbayern Süd arbeitet nach der Vergewaltigung einer Studentin am Rosenheimer Mangfalldamm im Juli nach wie vor auf Hochtouren – trotz der wenigen Zeugenhinweise. Derzeit gibt es immer noch keine heiße Spur, aber trotzdem viel zu tun. Polizeisprecher Andreas Guske sagte unserem Sender, es gäbe noch viele Spurenfragmente, die aktuell untersucht werden.

Auch neue Personenhinweise werden minutiös geprüft. Die Beamten ermitteln sich gerade „durch´s halbe Rosenheimer Nachtleben durch“. Die Ermittler hoffen nach wie vor auf weitere Zeugenhinweise. Aber, sollte es sich ergeben, dass es keine neuen Ansätze oder Anknüpfungspunkte mehr gibt, dann werde die Ermittlungsgruppe personell sicherlich reduziert werden. Alles andere hätte dann keinen Sinn mehr. Das könne bei Ermittlungen leider auch passieren, so Guske. Wie berichtet, war das 21-jährige Opfer in der Nacht vom 22. Auf den 23. Juli von einem unbekannten Täter mit dunklem Teint sexuell misshandelt worden. Sie war zuvor alleine nach dem Ausgehen mit ihrem Fahrrad durch Rosenheim marschiert. Der Heimweg des späteren Opfers von der Rosenheimer Kneipenszene über die Münchnerstraße, dem Bahnhof und Mangfalldamm – inklusive Bildern und Video – ist unter der Homepage des Polizeipräsidiums nachgezeichnet.