Nach Meridian Panne äüßert sich die Staatsregierung

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Mitte August steckten zahlreiche Fahrgäste stundenlang in einem liegengebliebenen Meridian-Zug bei Söchtenau fest – jetzt hat die Regierung Stellung bezogen.


Ein Landtagsabgeordneter hatte dazu im Vorfeld eine Anfrage an die Staatsregierung geschickt. Darin fragte er unter anderem, ob der Vorfall für die Bayerischen Oberlandbahn Konsequenzen hat. Daraufhin teilte die Regierung mit, dass stets das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag erhält. Außerdem gäbe es hier fachliche Mindestanforderungen, die erfüllt werden müssen. Solange diese Aspekte zutreffen, werde eine Vergabe an die Bayerische Oberlandbahn weiterhin befürwortet. Über 600 Fahrgäste waren Mitte August von dem Vorfall betroffen. Sie mussten stundenlang bei hohen Temperaturen im Zug ausharren. Erst nach mehreren Stunden sind die Fahrgäste aus der Bahn evakuiert und mit anderen Zügen weiter befördert worden. Sie waren von Salzburg in Richtung München unterwegs.