Nach Hitlergruß in Rosenheim vor Gericht

Justizia 4

Ein Stephanskirchner musste sich vor dem Rosenheimer Amtsgericht verantworten. Ihm wurde laut OVB vorgeworfen,

nach dem Rosenheimer Herbstfest 2018 in der Stadt Ausländer angepöbelt zu haben. Schließlich soll er noch den Hitlergruß gezeigt haben. Auf der Polizeiwache ging er mehrfach auf die Beamten los. Ein Alkoholtest ergab 2,4 Promille. Der Anwalt von ihm betonte, dass der Mann keine rechte Gesinnung habe und der Vorfall dem Alkohol geschuldet war. Die Richterin hielt dagegen, dass der Alkohol nicht vor Strafe schütze und er sich nach wie vor für sein Handeln verantworten müsse. Sie verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von acht Monaten, setzte diese aber zur Bewährung aus. Außerdem erhielt er eine Geldbuße von 1000 Euro.