Mordfall Söll: Verdächtiger schweigt – Staatsanwaltschaft spricht von Beweisen

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Nach der erneuten Festnahme des nahen Verwandten im Falle der toten 26-jährigen Frau aus Wörgl schweigt dieser zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck meint aber beweisen zu können, dass er etwas mit Tod der zweifachen Mutter zu tun hat.

Staatsanwalt Hans-Jörg-Mayr sagte uns auf Nachfrage, der Verdächtige habe die Frau am Abend des Verschwindens zweifellos von der Arbeit abgeholt. Außerdem habe er sich bei den Befragungen in Widersprüche verwickelt. Und er verschickte SMS im Namen der 26-jährigen, dass sie bald abhauen wolle. Das könne der Tatverdächtige nicht plausibel erklären. Jetzt werde weiter gewartet auf die Leichenobduktion in Graz. Aber bereits jetzt schätzt auch das Oberlandesgericht den nahen Verwandten als dringend tatverdächtig ein. Für eine Anklage würde schon eine sogenannte „überwiegende Verurteilungswahrscheinlichkeit“ ausreichen, so Mayr. Die aus Serbien stammende Frau war im April leblos im Inn bei Kirchbichl gefunden worden.