Mord in Kufstein: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter

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Im Kufsteiner Mordfall leitet die Staatsanwaltschaft weitere Ermittlungen ein. Der mutmaßliche Mörder soll nochmal ausführlich befragt werden, berichtet die Tiroler Tageszeitung. Eventuell sollen auch weitere Zeugen vernommen werden.

Auch die Hinterlassenschaften des Opfers könnten genauer unter die Lupe genommen werden. Hintergrund ist, dass sich der Verdacht ergeben hat, dass es keine Zufallstat war. Vielmehr soll das Opfer, ein 77-jähriger Kufsteiner, seinen Mörder gekannt haben. Es steht der Verdacht im Raum, dass er ihn als Kind sexuell missbraucht hat. Nach Angaben des Vaters des mutmaßlichen Täters sollen noch weitere Kinder missbraucht worden sein. Ob sie ebenfalls befragt werden, ist noch unklar. Ein 29-jähriger Mann hatte in Kufstein einen 77-jährigen hinterrücks erstochen. Er selber gab er an, die Tat begangen zu haben, um ins Gefängnis zu kommen.