Miesbacher Sparkassenauffäre geht erneut vor Gericht

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In der sogenannten Miesbacher Sparkassen-Affäre gibt es eine Fortsetzung. Das Münchner Landgericht muss nochmal einzelne Aspekte aus dem Untreue-Komplex um Geldgeschenke und teure Reisen verhandeln.

Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe gestern. Je nach Ausgang, könne sich auch das Strafmaß ändern, heißt es. Als Hauptverantwortliche waren der ehemalige Sparkassen-Chef Georg Bromme und der ehemalige Miesbacher Landrat Jakob Kreidl angeklagt. Sie waren zu eineinhalb Jahren beziehungsweise elf Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die Bank soll über Jahre hinweg unter anderem teure Reisen mitfinanziert haben.