Metall- und Elektroindustrie: Gute Geschäfte trotz Fachkräftemangel – mehr Arbeitsmarktflexibilität gefordert

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Der Metall-und Elektroindustrie in Südost-Bayern geht es gut. Sowohl das Inlandsgeschäft wie auch die Auslandsgeschäfte werden von den Unternehmen als gut oder positiv eingestuft. Das wurde bei der Bilanzpressekonferenz deutlich. Allerdings macht den Betrieben eines sehr zu schaffen – der Fachkräftemangel, erklärt der Vorsitzende der bayme vbm Region Südost-Bayern Anton Klaus Kathrein. Vor allem zum Beispiel im Bereich der Softwaretechnik.Hier fehle es vor allem an erfahrenen Ingenieuren, die Uniabsolventen anleiten können. Das liege zum einen daran, dass es einfach zu wenige Fachkräfte generell gibt, so Kathrein weiter. Er nimmt aber auch die Unternehmen in die Pflicht. So müssten diese die Stellen potentiellen Interessenten auch schmackhaft machen. Kathrein fordert außerdem mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt. Die derzeitigen Arbeitszeitregelungen entsprächen nicht mehr den Produktionsablaufentwicklungen und dem mobilen Arbeiten, ein Verlust der Wettbewerbsfähigkeit könnte die Folge sein. Besonders die Tarifparteien und der Gesetzgeber seien jetzt in der Pflicht, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Es gehe aber nicht um eine Erhöhung der Arbeitszeit, sondern um deren flexible Verteilung.