Menschenhandel-Prozess: Staatsanwaltschaft legt Revision ein

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Nach dem Urteil im Menschenhandel-Prozess vor dem Landgericht Traunstein vergangene Woche hat die Staatsanwaltschaft Medienberichten zufolge Revision eingelegt. Das Gericht war überzeugt, dass die beiden Angeklagten eine alleinerziehende Mutter zur Prostitution gezwungen hatten, unter anderem in Rosenheim.

Wie berichtet waren der Mann und die Frau zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Bewährungsstrafen deshalb, weil die beiden gestanden hatten. Die Staatsanwaltschaft hatte im Prozess für den Mann eine dreijährige Haftstrafe und für die Frau eine zweijährige Bewährungsstrafe gefordert. Nachdem sie damit nicht durchgekommen ist, hat sie Revision eingelegt. Das Urteil von letzter Woche ist damit noch nicht rechtskräftig.