Maxlrainer Jungbrauer helfen auf Hopfenfelder

0506 Hopfen Ernte

Durch die Corona-Krise fehlen auf den Feldern zum Teil die Erntehelfer – die Schlossbrauerei Maxlrain hat deswegen eine einzigartige Aktion gestartet.

Zwei ihrer Jungbrauer wurden für zwei Wochen in die Hallertau geschickt, um dem Hopfenpflanzer der Brauerei unter die Arme zu greifen. Der Hopfenpflanzer Toni Wittmann war dankbar und sagte, es dürfe einmalig sein, dass eine Brauerei zwei Burschen ihrer Braumannschaft für die Feldarbeit schickt. Derzeit werden die Hopfentriebe sortiert und dann an Drahtseile gebunden, damit sie in die Höhe wachsen können. Trotzdem rechnet Wittmann mit deutlich höheren Kosten für den Hopfen dieses Jahr. Der Grund: die spontanen Feldhelfer bräuchten für die Arbeit länger, weil sie nicht so viele Routine haben. Für rund 1,3 Hektar würden dann 2 bis 3 Tage benötigt, um den Hopfen anzuleiten. Bisher war es nur ein Tag.