Ludwig beharrt auf sechsspurigen Ausbau der A8

A8

Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, die auch im Verkehrsausschuss sitzt, kritisiert den Vorstoß des Bundesrechnungshofes zum vierspurigen Ausbau der A8 zwischen dem Chiemsee und der Landesgrenze. Ein sechsspuriger Ausbau sei dem vierspurigen vorzuziehen.

Sonst werde man den heutigen Sicherheitsanforderungen nicht gerecht. Und das nicht nur zu Urlaubszeiten, sondern auch das ganze Jahr über. Man müsse verhindern, dass bei jeden kleinen Unfall die Autobahn zusammenbricht und der Ausweichverkehr über die kleinen Orte läuft. Der Bundesrechnungshof beruft sich auf niedrigere Verkehrszahlen auf diesem Abschnitt und auf eine Einsparmöglichkeit in Höhe von 110 Millionen Euro. Das wiederum hält Ludwig für zu kurz gedacht, man müsse jetzt in Zeiten von Verkehrszunahme die Weichen für die nächsten Jahrzehnte stellen. Ein nachhaltiger, guter Ausbau sei zwar teurer, dafür berücksichtige er aber alle Aspekte einer modernen Verkehrsplanung.