Linke Rosenheimer Gruppierung im Visier des Verfassungsschutzes

220px-Bfvwappen.svgSpätestens nach den G20-Krawallen in Hamburg konzentrieren sich die Behörden wieder vermehrt auf die Linke Szene – der Verfassungsschutz geht davon aus, dass auch eine Rosenheimer Gruppierung vor Ort für Unruhe gesorgt hat.

Die Rede ist von der sogenannten Infogruppe Rosenheim. Die kennt man schon, einige Mitglieder wurden vor einiger Zeit von der Stadt daran gehindert, zu einer Anti-AfD-Demo in Köln zu reisen. Da gab es ja im Vorfeld Vorträge und Übungen zu so einigen subversiven Handlungen. Auch im Vorfeld des Gipfels in Hamburg gab es eine Internetseite namens „fight20“, also „Greift G20 an.“ Die hat sich vor allem an Interessierte aus Rosenheim, Salzburg und Wasserburg gewandt. Eine Verbindung zu der hiesigen Gruppe ist nicht bewiesen, dennoch glaubt der Verfassungsschutz, dass auch Aktivisten aus der Region in Hamburg dabei waren. Außerdem wird die Gruppe laut der Behörde im nächsten Verfassungsschutzbericht als „autonom“ eingestuft. Mit der Begründung, dass einige Mitglieder „militant“ seien. Und weiter heißt es: Die Infogruppe Rosenheim habe sich in letzter Zeit zu einer tonangebenden Gruppierung mit hohem Mobilisierungs- und Aktionsniveau in Bayern entwickelt. DH, NR