Linke Gruppen aus Rosenheim sollen nicht nach Köln

Das Antidemonstrationstraining einiger Rosenheimer vor 14 Tagen hat ein Nachspiel. Gegen Teilnehmer des Trainings wurden Meldeauflagen verhängt.

Damit soll verhindert werden, dass linksautonome Demonstranten aus Rosenheim zu den Demonstrationen gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln am Samstag und Sonntag fahren. Alfons Zehnter von der Rosenheimer Polizei sagte, es bestehe die Möglichkeit, dass sich die Rosenheimer an gewalttätigen Demonstrationen in Köln beteiligen könnten. Den Rosenheimer Beteiligten stehen aber noch Rechtsmittel gegen die Meldeauflagen zur Verfügung. Es ist das erste Mal, dass gegen Rosenheimer Meldeauflagen verhängt werden. Ausschlaggebend war das Training in Fürstätt, von dem die Polizei Wind bekommen hatte. Hier hatten Linksautonome unter anderem geübt, wie Polizeiketten durchbrochen werden können.