Landratsamt Rosenheim hat Anstellung von Bürgermeistertöchtern geprüft

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Dass die Tochter des ersten und die Tochter des zweiten Bürgermeisters in der Rohrdorfer Gemeindeverwaltung arbieten, ist nicht rechtswidrig.

Das hat eine Untersuchung des Landratsamtes Rosenheim ergeben, wie rosenheim 24 berichtet. Zusätzlich sind keine Voraussetzungen für ein Disziplinarverfahren gegeben. Ein Bürgermeister darf ohne Ausschreibung Stellen bis zur Entgeltgruppe acht vergeben. Die Stelle der ersten Bürgermeisterstochter ist als Entgeltgruppe sechs eingestuft. Auch die Einstellung der Tochter des zweiten Bürgermeisters ist rechtlich nicht anfechtbar, so das Landratsamt. Der erste und zweite Bürgermeister von Rohrdorf hatten jeweils für die Tochter des Anderen den Arbeitsvertrag unterzeichnet. Das Gemeinderatsmitglied Martin Fischbacher von der Wählervereinigung „Bürgerblock“ hatte die Einstellung der beiden Töchter kritisiert und eine Prüfung von Seiten des Landratsamts gefordert.