Kritik gegen Baurestmassenanlage

Kufstein

Die geplante Baurestmassenanlage im Kufsteiner Ortsteil Endach sorgt unter den Politikern weiter für Streit. Die Stadtwerke haben jetzt einer mit der Anlage gemeinsam geplanten Einfahrt eine Absage erteilt.

Laut Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel hätte die Stadt das auf keinen Fall genehmigt. Man werde nichts tun, um dieses Vorhaben zu unterstützen. Das Problem: 500 Meter vom Bezirkskrankenhaus sollen Baustellen-Abfälle verarbeitet und asbesthaltige Stoffe zwischengelagert werden. Gegen die Pläne regt sich viel Widerstand. Der Projektleiter betonte, dass von so einer Anlage keine Gefahr ausgehe. Vor allem nicht, wen die Politik für die richtigen Kontrollen sorge. Eine Massenentsorgungsanlage sei besser, als wenn jeder Häuslebauer seine Reste zum Recyclinghof bringe.