Kritik am sechsspurigen A8-Ausbau

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Der Bundesrechnungshof hat den geplanten Ausbau der A8 kritisiert. Grund sind die bald zu erwarteten Einbußen bei den Steuereinnahmen. Außerdem sei der Ausbau nicht nötig, zumindest nicht auf der gesamten Strecke.

Zwischen dem Chiemsee und der Grenze herrsche vergleichsweise wenig Verkehr, weshalb auch ein vierspuriger Ausbau mit zeitweise befahrbaren Seitenstreifen reicht, so die Rechnungsprüfer. 110 Millionen Euro könnte der Bund so sparen. Wie berichtet, möchte das Bundesverkehrsministerium die Autobahn ab 2020 vom Inntal bis zur österreichischen Grenze sechsspurig ausbauen.