Krankenkasse um rund 80.000 Euro betrogen

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Eine Frau aus Stephanskirchen hat sich über dreieinhalb Jahre Fentanylpflaster erschlichen – dafür ist sie am Amtsgericht Traunstein zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Die mehrfach vorbestrafte Frau tauchte immer wieder bei verschiedenen Ärzten auf.


Durch falsche Angaben erschlich sie sich die Rezepte für die Schmerzpflaster. Bei Fentanyl handelt es sich um ein starkes Opiat. Von Drogenabhängigen werden die Pflaster oftmals ausgekocht und dann gespritzt. Die Staatsanwaltschaft warf der Frau auch vor, mit den Pflastern gehandelt zu haben. Diesen Vorwurf sah das Gericht aber nicht als erwiesen an. Demnach gab die hochgradig drogenabhängige Frau Pflaster gegen Fahrdienste oder geringes Entgelt an Freunde ab. Die übrigen Pflaster hatte sie für sich selbst verwendet. Durch die Betrügereien der Frau entstand der Krankenkasse ein Schaden von rund 80.000 Euro.