Kostenlose Verhütungsmittel für junge Frauen mit geringem Einkommen

Pille Verhuetung

Die Rosenheimer SPD und die Piratenpartei fordern kostenlose Verhütungsmittel für junge Frauen mit geringem Einkommen.

Laut dem Antrag der beiden Fraktionen soll die Stadt dazu für einen Verhütungsmittelfonds von jährlich rund 10.000 € aus dem Haushalt bereitstellen. Mit dem Verhütungsmittelfond sollen ungewollte Schwangerschaften und ihre Beendigung durch Schwangerschaftsabbruch verhindert werden. Der Fond soll den staatlich anerkannten Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen in Rosenheim zur Verfügung gestellt werden. SPD und Piratenpartei begründen ihren Antrag damit, dass für viele Frauen aus dem Sozialleistungsbezug die Kosten für eine Langzeitverhütung nicht finanzierbar sind. Diesen Frauen soll mit dem Verhütungsmittelfond die Möglichkeit gegeben werden, die Kosten für die Verhütung erstattet zu bekommen.