Kopp hält Debatte zu Polizeiaufgabengesetz überzogen

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Der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim, Robert Kopp, hält die Debatte um das neue Bayerische Polizeiaufgabengesetz für überzogen. Das wurde am Wochenende deutlich.Es sei ihm wichtig, die Debatte zu versachlichen. Bei einer Veranstaltung mit Bürgermeistern, Polizisten, Justizmitarbeitern, Rettungskräften und Bürgern in Traunstein versprach Kopp deshalb Transparenz. Dennoch gab er zu bedenken: Die Bedeutung der Gefahrenabwehr, auch im digitalen Bereich, werde immer größer. Straftaten präventiv zu verhindern sei allemal besser, als sie im Nachhinein aufklären zu müssen, wird er im OVB zitiert. Dennoch werde es keinen Polizei- oder Überwachungsstaat geben. Zudem würde künftig auch niemand für Monate weggesperrt werden oder Beamte mit Handgranaten durch die Stadt spazieren. Entsprechende Abschnitte des mit CSU-Mehrheit im Landtag durchgesetzten Polizeiaufgabengesetzes hatten bei vielen Bürgern und der Opposition entsprechende Befürchtungen ausgelöst.