Klage wegen Volksverhetzung gegen Winhart

Andreas Winhart

Der Rosenheimer Landtagskandidat der AfD, Andreas Winhart, muss sich womöglich bald vor Gericht verantworten. Eine Gruppierung hat einen Strafantrag wegen Volksverhetzung bei der Staatsanwaltschaft Traunstein eingereicht.

20 Bürger aus dem Landkreis Rosenheim haben sich zusammengeschlossen und den Strafantrag eingereicht.  Sie werfen Winhart Volksverhetzung vor, weil er bei einer Veranstaltung Flüchtlinge als Neger bezeichnet hat und ihnen unterstellte, dass Flüchtlinge gefährliche Krankheiten übertragen, heißt es in einem Schreiben der Gruppierung. Dabei bezieht sie sich auf ein Video im Internet von Winhart dazu. Die Staatsanwaltschaft solle ein Ermittlungsverfahren gegen Winhart einleiten, heißt es. Winhart selbst teilte unserem Sender in einer Stellungnahme mit, dass die Vorwürfe der Gruppe haltlos seien und lediglich dem Wahlkampf geschuldet seien. Mehr wollte er sich dazu nicht äußern.

Hier seine Stellungnahme im Wortlaut:

„Die Vorwürfe aus dem Antrag der Aktivistengruppe sind haltlos und lediglich dem Wahlkampf geschuldet. Ich verschwende keine Minute mich damit zu beschäftigen sondern kümmere mich lieber in diesen Tagen um die Sorgen und Wünsche der Bürger in der Region.“