Kassenaffäre beschäftigt Eggstätter Gemeinderat

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Die Kassenaffäre von Eggstätt beschäftigt heute Abend den Gemeinderat. Es geht dabei um einen bevorstehenden Gerichtsprozess.

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass eine Gemeindeangestellte in Eggstätt 35.000 Euro eingesteckt hat. Doch der Fall bewegt immer noch die Gemeinde: sie will dieses Geld und auch ihre Gerichtskosten zurück. Aber nicht von der Frau, sondern vom ehemaligen Bürgermeister Stefan Beer. Er soll die Angestellte damals gedeckt haben – auch weil sie seine Geliebte war. Dafür wurde er vor sechs Jahren strafrechtlich bereits zu rund 10.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Aber von den abgezweigten 35.000 Euro hat die Gemeinde nichts gesehen. Darum verklagt sie jetzt ihren ehemaligen Bürgermeister Beer auf Schadensersatz. Im November soll darüber verhandelt werden – Der jetzt amtierende Bürgermeister Hans Schartner möchte darum vom Gemeinderat heute die Erlaubnis bekommen, dass er dann vor Gericht aussagen darf.