IST-Mobil für die Region Chiemsee erstmal gescheitert

Taxi Symbolbild 1

Das Verkehrsprojekt „IST-Mobil“ ist gescheitert. Der Grund: die Gemeinde Halfing hat einstimmig gegen das Projekt gestimmt, sagte uns der Geschäftsstellenleiter Marco Binder.

Die Kosten seien für die Gemeinde einfach zu hoch. Sie lägen bei 97.000 Euro für sechs Jahre. Priens Bürgermeister Jürgen Seifert war über die Entscheidung nicht gerade begeistert. Wie er unserem Sender auf Anfrage mitteilte, stand in dem Vertrag der Firma IST-Mobil die Bedingung, dass alle 12 Gemeinden von Bad Endorf bis Aschau zustimmen. Mit dem „Nein“ von Halfing muss jetzt neu verhandelt werden. Laut Seifert würde man jetzt wohl abwarten, wie viele der anderen Gemeinden noch zustimmen und sich mit diesen dann zusammensetzen. Das IST-Mobil ist eine Mischung aus Taxi und Bus und sollte den Nahverkehr in ländlichen Gebieten stärken.