Iraker aus den Niederlanden mit ungewöhnlichem Urlaubsproviant unterwegs

Marihuana in Tüten

Die Fahnder der Grenzpolizei haben in einem Zug in Richtung Salzburg einen Mann mit ungewöhnlichem Urlaubsproviant aufgehalten.

Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 47-Jähriger Iraker mit festem Wohnsitz in den Niederlanden mit seinem Sohn in den Urlaub nach Österreich fahren. Bei der Kontrolle gab der Mann an, ein bisschen Marihuana im Gepäck zu haben. Dieses konsumiere er regelmäßig, um Schmerzen und Alpträume zu bekämpfen. Nachdem der 47-Jährige darüber aufgeklärt wurde, dass der Besitz von Marihuana in Deutschland grundsätzlich verboten ist, gab der Mann bereitwillig seinen Vorrat von knapp 15 Gramm an die Fahnder ab. Danach durfte der Mann seine Urlaubsreise fortsetzen, bei seiner Rückkehr dürfte ihn dann aber schon Post von der deutschen Staatsanwaltschaft im Briefkasten erwarten.