Ins Gefängnis geschimpft

Diverse Schimpfkanonaden haben jetzt einen 54-Jährigen ins Gefängnis gebracht. Der Mann erhielt eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten.

Weil er aber bereits einschlägig vorbestraft war, erhöhte sich das Strafmaß auf zehn Monate Knast ohne Bewährung. Der 54-jährige ehemalige Landwirt, der zuletzt in Kolbermoor lebte, hatte immer wieder andere aufs Übelste beleidigt. Zuletzt eine Kommunalpolitikerin sowie seinen Pflichtverteidiger aus dem vorherigen Prozeß. Dies ging allerdings so weit, dass nicht nur der Verteidiger wegen einer vermeintlich zu hohen Rechnung beschimpft und bedroht wurde, sondern auch dessen Angestellte. Hier blieb es nicht bei der Beleidigung, sondern es handelte sich um den Versuch einer räuberischen Erpressung. Daher fiel das Strafmaß höher aus.