Initiative Erinnerungskultur schreibt offenen Brief an Stadt Rosenheim

Stolpersteine

Die Initiative „Erinnerungskultur“ wendet sich zum wiederholten Mal in einem offenen Brief an den Rosenheimer Stadtrat.

Man freue sich sehr, dass der Stadtrat konkrete Planungen, inklusive Orte, für ein dezentrales Erinnern an die Opfer des Naziterrors vorgelegt hat. Ob nun mit Stolpersteinen oder Erinnerungszeichen sei zweitrangig, heißt es in dem Brief. Dass erinnert wird sei wichtiger als die Frage, in welcher Form. Die Initiative tritt weiterhin für die Verlegung sogenannter Stolpersteine ein. Die von speziell der CSU-Fraktion des Stadtrats angeführte Argumentation der Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch möchte die Initiative relativieren. Während sich Knobloch gegen Stolpersteine ausgesprochen hatte, sehe unter anderem der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Stolpersteine in einem sehr positiven Licht.