In Salzburg kommt wohl bald die Pendlermaut

Für den ein oder anderen Autofahrer könnte das teuer werden: Im Salzburger Stadtsenat haben SPÖ und grüne Bürgerliste die umstrittene „Pendlermaut“ beschlossen.

Es handelt sich dabei um eine Vignette für Autofahrer, die in die Stadt fahren und dort parken möchten. Doch nicht nur Einpendler sondern auch Binnenpendler, die von einem Stadtteil in den anderen fahren sind betroffen. Pro Jahr kostet die Vignette 540 Euro. Die Kosten für die Monatsvignette liegen bei 50 Euro. Anfang Juli will der Gemeinderat die umstrittene „Pendlermaut“ endgültig absegnen. SPÖ und Bürgerliste erhoffen sich davon, dass mehr Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und nicht mehr mit Privatautos in die Stadt fahren. ÖVP, FPÖ und NEOS haben dagegen gestimmt. Sie sagen, dass damit der ganzen Bevölkerung das Geld aus der Tasche gezogen wird – nicht nur Pendlern, sondern auch den Bewohnern der Stadt selbst. Derzeit pendeln täglich rund 60.000 Autofahrer nach Salzburg. Die geplanten vier bis sechs Parkzonen sollen schrittweise eingeführt werden. Den Anfang macht am 1. Januar 2018 der Süden von Salzburg. Danach soll alle vier Monate eine weitere Zone folgen.