In Maxlrain sind die Biber los

Seit Jahren kann man im Maxlrainer Forst eine steigende Biberpopulation beobachten und die entwickelt sich immer mehr zu einer Gefahr, so das OVB. Denn Biber nagen nicht nur gern Bäume an, sondern legen auch gewaltige Höhlengänge an.

Vor zwei Tagen brach ein Pferd bei Maxlrain in dem von Löchern durchsetzten Boden ein. Pferd und Reiterin zogen sich dabei schweren Prellungen zu. Die Rettungsaktion des Pferdes dauerte über eine halbe Stunde. Man sehe auch eine akute Gefahr für Jogger und Fußgänger. Besonders brisant: Nur wenige Zentimeter von der Unglücksstelle entfernt verläuft eine Hochdruck-Gasleitung. Diese liegt nun nahezu frei. Wie man gegen den massiven Höhlenbau der Biber vorgehen will, soll jetzt diskutiert werden. Einfach wird es nicht: Denn die Tierart ist streng geschützt.