IHK wehrt sich gegen Naturschützer

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Die Unternehmer gehen sorgsam mit der Ressource Fläche um – eine Obergrenze würde Wohnraum nur noch stärker verteuern. Das ist eine kürzlich vorgestellte Position der IHK Rosenheim.

Hintergrund ist die Debatte über Flächenfraß und die von Naturschützern geforderte Eindämmung der „Betonflut“. Laut der Industrie- und Handelskammer ist die Region Rosenheim grün – Ende 2016 wurden im Landkreis 89 Prozent der Flächen Natur oder wurden landwirtschaftlich genutzt. In der Stadt Rosenheim waren es knapp 60 Prozent. Auch das Statistische Landesamt sagt: Gewerbe und Industrie nehmen in der Stadt lediglich 2,8 Prozent und die Betriebsflächen 0,6 Prozent in Anspruch. Im Landkreis werden demnach 0,6 Prozent Fläche gewerblich und industriell genutzt. Eine fachlich unbegründete Flächenobergrenze und die damit verbundene Wohnungsraumverteuerung führe letztendlich zu einer Verschärfung des Fachkräftemangels, so die IHK.