Huml auf der Suche nach Hebammenlösungen

Im Dialog bleiben und gemeinsam nach Lösungswegen suchen – das ist die Marschroute der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml in der Geburtenstationsproblematik. Um weitere Schließungen wie in Bad Aibling im August zu verhindern, prüft das Land Bayern derzeit beispielweise, ob Krankenkassen einen landessspezifischen Sicherungszuschlag zahlen sollen oder können.

Die Zeit drängt, denn mit dem ersten Januar tritt eine neue Vergütungsregel für Beleghebammen in Kraft. Die Hebammen fürchten finanzielle Einbußen und prüfen eine Klage. Mit der Neuregelung könnte auch die Geburtshilfe in Wasserburg Probleme bekommen, schreibt das OVB. Zur einstimmigen Resolution des Bad Aiblinger Stadtrats über die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Geburtenstation hat sich Huml bislang nicht geäußert.