Helferkreis und Caritas wollen Rückkehr zur alten Arbeitserlaubnispraxis

0216 Asylunterkunft Raubling

Der Helferkreis Stephanskirchen und die Caritas wehren sich gegen eine „diskriminierende und pauschale“ Praxis, wonach seit Ende Dezember nur noch Asylsuchende mit Bleibeperspektive und Identitätsnachweis eine Arbeitserlaubnis erhalten.

Auch in Ländern wie beispielsweise Pakistan gäbe es Lebensbedingungen, die eine Rückkehr unmöglich machen. Jeder Einzelfall verdiene deshalb eine Prüfung. Auch wenn Menschen abgeschoben werden, sei eine Ausbildung in Deutschland und das erlernte Know-How praktische Entwicklungshilfe. Der Verbund fordert deshalb, dass auch abgelehnte Asylbewerber in der Region arbeiten dürfen und dass Abschiebungen nur nach gründlicher Prüfung des Einzelfalls durchgeführt werden. Ein Treffen und Austausch mit Landtagsabgeordneten zum Thema ist für die kommende Woche geplant.