Heimische Kliniken auf Corona-Virus vorbereitet

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Die Region Rosenheim rüstet sich für einen weiteren Anstieg der Corona-Erkrankungen. Die Romed-Kliniken haben sich vorsorglich mit Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel eingedeckt.

Es sei genug da, werde aber erstmal sparsam eingesetzt, sagt der Geschäftsführer der Romed-Kliniken Dr. Jens Deerberg-Wittram. Derzeit gebe es außerdem keine Knappheit an isolierbaren Plätzen. Umdenken müsse man, wenn die Fälle sich häufen. Dann müssten laut Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hierl die schweren Fälle zuerst behandelt werden. Leichtere Erkrankungen könnten auch einfach daheim auskuriert werden. Er geht davon aus, dass sich etwa 70 Prozent der Bevölkerung am Corona-Virus anstecken werden. Wichtig sei nur, dass dies nicht auf einmal, sondern Stück für Stück passiere, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern, so Hierl.