Hauptzeugen sagen aus

Gericht Prozess

In dem Berufungsprozess um den tödlichen Unfall in der Miesbacher Straße haben heute die Hauptzeugen des Unfalls ausgesagt.

Unter anderem auch der Ulmer und seine Beifahrerin die an dem Unfall beteiligt waren. Der Richter befragte den Ulmer unter anderem ob sich die beiden BMW-Fahrer ein Rennen geliefert haben. Der Ulmer meinte ja, aber das sei nur eine Mutmaßung seinerseits. Der Golffahrer sagte außerdem aus, dass er sich durch die Fahrweise der BMW-Fahrer provoziert gefühlt habe. Beide Einschätzungen teilte seine Beifahrerin nicht. Sie könne bis heute nicht verstehen, warum der Golffahrer überhaupt überholt hat. Die Beifahrerin ist bei dem Unfall schwer verletzt worden. Bis heute ist sie arbeitsunfähig. Die beiden Beifahrer der BMW-Fahrer haben ebenfalls ausgesagt. Sie sagten aus, dass die Lücke zwischen den beiden BMW groß genug gewesen sei um einzuscheren. Keiner der beiden BMW Fahrer habe Gas gegeben, oder abgebremst um die Lücke zu verkleinern. Im Gegenteil so ein Beifahrer, die Lücke sei sogar größer geworden. Am Landgericht Traunstein müssen sich zwei BMW-Fahrer aus Riedering und Kolbermoor verantworten. Den beiden Autofahrern wird vorgeworfen, dass sie den Ulmer während eines Überholvorgangs nicht einscheren ließen. So soll es zu dem tödlichen Unfall vor knapp drei Jahren gekommen sein. Dabei starben zwei junge Frauen aus der Gemeinde Samerberg. Der Berufungsprozess wird am 17. Oktober weitergeführt.