Handgranate im Langbürgner See entdeckt und entsorgt

0806 Granate

Am Wochenende entdeckten Kinder im Langbürgner See beim Schnorcheln einen verdächtigen Gegenstand. Nachdem der Vater der beiden Schnorchler den Verdacht hatte, dass es sich um bei Gegenstand um eine Granate handeln könnte, informierte dieser die Polizeiinspektion Prien. Die Überprüfung durch die Wasserschutzpolizei ergab, dass es sich um eine funktionsfähige Sprenggranate aus dem 2. Weltkrieg mit einem Kaliber von 7,5 cm handelt.

Das Kriegsrelikt wurde durch Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes aus 2 m Wassertiefe geborgen und fachgerecht entsorgt. Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang drauf hin, dass bei den derzeit niedrigen Wasserständen an den Gewässern vermehrt mit Munitionsfunden gerechnet werden kann. Beim Auffinden von verdächtigen Gegenständen dürfen diese nicht berührt oder gar selbstständig geborgen werden, da insbesondere von Blindgängern eine erhebliche Explosionsgefahr ausgehen kann. Es ist immer die Polizei zu informieren.