Güterzugkontrollen in Rosenheim bewähren sich

Der Zaun um das abgelegene und ausgeleuchtete Gleis für die Güterzugkontrollen am Rosenheimer Bahnhof hat sich bewährt. Seit rund einem Monat wird hier kontrolliert.

Bisher habe noch niemand der rund 40 aufgegriffenen Migranten versucht, zu flüchten, so eine Sprecherin der Bundespolizei. Bei den Kontrollen verhielten sich die Personen, die sich oft unter LKW-Aufliegern oder in Containern befinden, zum größten Teil widerstandslos. Das sei auch notwendig, denn bis der Strom im Zug abgeschaltet ist und damit keine Lebensgefahr mehr besteht, dauere es mindestens zehn Minuten. Dann postieren sich Absperrkräfte vorne und hinten. In Folge patrouillieren mindestens zwei Beamte auf beiden Seiten den gesamten Zugbereich. Die Absprachen mit den österreichischen und italienischen Polizeikollegen laufen ebenso gut und reibungslos, so die Sprecherin. Positiv für die Bahnkunden ist, dass es bisher noch keine Beeinträchtigungen des Personenzugverkehrs gegeben hat. Diese waren bei den zuvor in Raubling stattfindenden Kontrollen noch üblich gewesen.