Große Verbreitung: Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Das Landratsamt Rosenheim hat zum Informationsaustausch zum Eichenprozessionsspinner gehalten. Bei der Veranstaltung wurde ausführlich auf die Gefahren der Raupe hingewiesen.

Der Eichenprozessionsspinner wurde im vergangenen Jahr in der Stadt und in 14 Gemeinden des Landkreises Rosenheim festgestellt. Das ist die bis dato größte Verbreitung der Raupe. Der Eichenprozessionsspinner frisst den Eichenbaum vom Wipfel abwärts kahl. Der Baum wird davon geschwächt, geht aber an einem Befall nicht ein. Die Widerhäkchen der Raupe sind jedoch für den Menschen schädlich. Sie lösen, sollten sie in den Kontakt mit der Haut oder der Schleimhaut kommen, toxische oder allergische Reaktionen aus. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl rät deswegen den Schädling nur von spezialisierten Firmen entfernen zu lassen. Ein Baum muss nur von dem Schädling befreit werden, wenn er ein Risiko für Menschen besteht, wie zum Beispiel ein Baum in der Nähe eines Kindergartens.