Geständnis im Missbrauchsprozess gegen einen ehemaligen Erzieher

Justizia 3

In einem Missbrauchsprozess gegen einen Mann aus dem Landkreis Rosenheim bleibt den Opfern die Aussage erspart. Zum Prozessauftakt am Landgericht Traunstein legte der ehemalige Erzieher ein Geständnis ab.

In einer Stellungnahme sagte er, dass ihm alles sehr leid tue. Vor allem, dass er das Vertrauen der Kinder missbraucht habe. Der Angeklagte würde den Kindern auch gerne eine Entschädigung zukommen lassen. Er räumt aber ein, dass das seine finanziellen Verhältnisse übersteigen würde. Nach einem Rechtsgespräch wird er mit einer Haftstrafe von drei bis vier Jahren rechnen müssen. Der 31-jährige war als Erzieher in einem Integrationskinderhort im südlichen Landkreis Rosenheim angestellt. Dort kam es auch zu den Übergriffen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gut 230 Fälle vor.