Gemischte Reaktionen auf Brennergipfel

LKW

Die Tiroler Landesregierung lässt sich nicht von den Blockabfertigungen an der Grenze bei Kiefersfelden abbringen. Das ist eines der Ergebnisse des Brennergipfels in München gestern. Der Bürgermeister der Gemeinde Oberaudorf, Hubert Wildgruber, ist davon wenig begeistert.Man hätte sich zwar mehr gewünscht. Das sei aber unrealistisch gewesen, so Wildgruber. Kiefersfeldens Bürgermeister Hajo Gruber sieht´s ähnlich. Er sagt aber auch, dass es zumindest schon mal positiv sei, dass das Thema auf höchster politischer Ebene diskutiert werde. Das wäre ohne die Blockabfertigungen nicht möglich gewesen. Ein weiteres Ergebnis des Brennergipfels war, dass mehr Güter auf die Schiene gebracht werden sollen. Wildgruber und Gruber begrüssen das zwar. Sie sagen aber auch, dass dann ein besserer Lärmschutz kommen müsse. Das werde den Menschen im Inntal schon seit Jahren versprochen, so Gruber. Wenn dieses Versprechen eingehalten werde, dann sei man davon begeistert. Um die Brennerroute und damit auch die Inntalautobahn zu entlasten sollen künftig mehr Güter mit Zügen statt Lkw über die Alpen transportiert werden. Beim nächsten Treffen im Mai soll eine Arbeitsgruppe Ideen vorlegen, mit denen der Schienenverkehr attraktiver gemacht werden soll.