Gema-Rebellen aus dem Chiemgau vor dem Bundesgerichtshof

GEMA Gebuehr Mikrofon Geld

Die „Privaten Vermieter im Chiemgau“ legen sich mit der Gema an. Der Verein aus den Landkreisen Traunstein und Rosenheim zieht heute vor den Bundesgerichtshof.

Sofern ein Vermieter seinen Gästen ein Radio- oder Fernsehgerät zur Verfügung stellt, muss er eine Gebühr an die Gema entrichten. Die Vermieter und die Gema streiten darüber. Man sehe die Rechtmäßigkeit der Gebühr als nicht gegeben, sagt Vereinschef Bartholomäus Irlinger. Der Weg nach Karlsruhe begann, als die Gema einen Vermieter aus der Region verklagte. Das ging so weit, dass sich die Parteien heute vor dem Bundesgerichtshof gegenüberstehen. Die Entscheidung kann Folgen für hunderttausende Vermieter haben.